Android 4.0 für den Raspberry Pi

Die Jungs von Razdroid habe es geschafft, Android 4.0 auf den Raspberry Pi zu portieren. Für viele geht damit wohl ein kleiner Traum in Erfüllung. Im Wiki von Razdroid findet man mehr Informationen und auch bereits die ersten Portierungen zum Download und ausprobieren.

Alle voller Vorfreude seinen aber vorgewarnt: die Versionen sind noch nicht fertig ausgereift und damit an der ein oder anderen Stelle ein bisschen hakelig.

Wer es trotzdem probieren möchte:

CyanogenMOD 9 (based on Android 4.0)

  • bootet, allerdings nicht wirklich brauchbar
  • Framebuffer issues: possibly due to the lack of double buffering and/or page flipping in the bcm2708 framebuffer driver
  • Proper libEGL library not present: libraries *are* available, but those are linked against glibc instead of android’s bionic libc (issue filed here)

Download

CyanogenMOD 7.2 (based on Android 2.3)

  • bootet, allerdings sehr langsam
  • Same problem with the hardware acceleration libraries.

Download

Bis eine voll funktionstüchtige Version von Android für den Raspberry Pi vorhanden ist, dürfte es noch etwas dauern. Sobald diese verfügbar ist, erfahrt ihr es natürlich hier.

Falls ihr Android auf dem Raspberry Pi bereits ausprobiert habt, dürft ihr gerne in den Kommentaren davon berichten.

Gertboard Software veröffentlicht

Die Hardware des Gertboards haben wir bereits an anderer Stelle im Blog kurz vorgestellt.  Kurz gesagt ist das Gertboard ein GPIO Erweiterungsboard, dass den Raspberry Pi um die unterschiedlichsten Funktionen ergänzt. So ist es damit beispielsweise möglich, einen Motor zur steuern oder LEDS und Sensoren anzusteuern.

Auf Grund der großen Nachfrage haben sich Gert (der Entwickler des Boards) sowie die Raspberry Pi Foundation dazu entschlossen, die Software, die zur Steuerung des Boards verwendet wird, zu veröffentlichen. Sie ist nun hier zum Download verfügbar: Download Gertboard Software

Bild: Raspberry Pi Foundation

Free Unix Spectrum Emulator auf den Raspberry Pi portiert

Bei der Feier des 30 jährigen Jubiläums des BBC Micros stellt Andy Taylor den Fuse (kurz für: Free Unix Spectrum Emulator) vor. Andy Taylor arbeitet unter anderem für das Britische Computermuseum, an welches auch einer der ersten Raspberry Pis gespendet wurden. Dort portiert Taylor auch Fuse auf den Raspberry Pi.

Bei Fuse handelt es sich eigentlich um einen ZX Spectrum Emulator der ursprünglich für Unix entwickelt wurde. Der ZX Specturm war ein Heimcomputer Anfang der 80er Jahre, auf dem unter anderem auch schon ein paar Spiele verfügbar waren. Eines davon (Manic Miner) kann im Video auf dem Raspberry Pi begutachtet werden.

Fuse ist inzwischen auch auf einer Reihe anderer Plattformen portiert worden. So ist der Emulator etwa für Windows, Mac aber auch für Konsolen wie XBoc oder die Playstation 3 verfügbar.

Außer dem Video sind im Flickr Stream von Andy Taylor auch noch einige Fotos zu finden.

Raspbmc Nightly Builds verfügbar

Mit dem gestrigen Projektupdate veröffentlichte Sam das erste Nightly Build für Raspbmc. Raspbmc ist eine kleine Linux Distribution, die XBMC (einen der bekanntesten Media Center) auf den Raspberry Pi bringt. Informationen zum ersten Nightly Build wurden im dazugehörigen Wiki zusammengestellt. Die knapp 210 MByte große Distribution ist hier zum Download verfügbar.

Im nächsten Schritt soll Raspbmc jetzt der letzte Feinschliff verpasst werden. So muss beispielsweise das Updatesystem noch fertiggestellt und das CDN aufgebaut werden. Wer Sam unterstützen und einen CDN Mirror zur Verfügung stellen möchte, kann mit ihm Kontakt aufnehmen. Die Konfiguration von Raspbmc wird über ein Python Addon für XBMC realisiert werden, sodass keine Kommandozeilen-Erfahrung nötig ist.

Raspberry Pi VM v0.8 für Entwickler verfügbar

Russell Davis hat sich die Mühe gemacht, und eine neue “Entwicklungsumgebung” zur Softwareentwicklung für den Raspberry Pi gebastelt. Das Ergebnis ist eine Virtuelle Maschine, die er nun öffentlich zur Verfügung gestellt hat. Die VM basiert auf Fedora13 for ARM. Dadurch sollte es möglich sein, Dateien aus der VM problemlos auf einem Raspberry Pi zu verwenden (und auch umgekehrt).

Auf Grund der Größe der Datei (rund 8 GB), ist die VM derzeit nur als Torrent verfügbar. Bitte stellt die Datei deshalb möglichst lange als Seeder zur Verfügung, auch wenn der Download schon abgeschlossen ist.

Download (VM)Download (Readme)

SHA1-Checksumme:

920234f7f368402a6c277ca6de667cff65899f77  RaspberryPi-Development VM v0.8.ova

Alle weiteren Informationen stellt Russell in der Readme Datei zur Verfügung: Weiterlesen

Weitere Informationen über Fedora Remix

Zusammen mit der Veröffentlichung von Fedora Remix für den Raspberry Pi wurden auch weitere Details zur Distribution bekannt.

Kernel

Der Kernel des Fedora Remix Images ist der Raspberry Pi 3.1.9 Kernel von GitHub mit einer kombinierten Raspberyy Pi / Fedora Konfiguration. Die Konfiguration unterstützt den SoC des Raspbbery Pis, die meisten USB Geräte sowie die Netzwerkschnittstelle (auch IPv6).

Raspberry Pi Bibliotheken

Die proprietären Raspberry Pi Bibliotheken, Header und Werkzeuge, die im Debian Image noch unter /opt/vc zu finden waren, wurden jetzt direkt ins System integriert. Die Bibliotheken sind jetzt unter /usr/lib, die Header unter /usr/include und /usr/bin sowie die Werkzeuge /usr/sbin zu finden. Grund für die “Umstrukturierung” ist die Tatsache, das diese Dateien Teil der Kerndistribution sind und nicht wie zuvor Third-Party-Addons.

Der Quelltext für Multimedia App Demos ist unter  /usr/share/vc-demo-source zu finden. Informationen zur Kompilierung gibt es im dazugehörigen Wiki.

Software Repositories

Der Kernel, die GPU Firmware, Startscripte und proprietäre Bibliotheken und Header werden alle per RPM File zur Verfügung gestellt. Diese Software kann zusammen mit anderen Fedora Paketen über das Online Software Repository von Fedora bequem installiert werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel Updates der GPU Firmware bequem über die Kommandozeile (“yum update”) oder alternativ mit einem Klick auf den Update-Button durchgeführt werden können. Insgesamt stehen mehr als 16.000 Programme im Fedora ARM Software Repository zur Verfügung.

Raspberry Pi Fedora Remix zum Download verfügbar

Mit etwas Verspätung veröffentlichte die Raspberry Pi Foundation in der gestrigen Nacht Fedora Remix. Bei Fedora Remix handelt es sich um die Standarddistribution des Raspberry Pis. Die Distribution wurde am Seneca College unter der Leitung von  Chris Tyler entwickelt. Sie basiert auf Softwarepaketen des Fedora ARM Projekts sowie einiger zusätzlicher Pakete (z.B. für die VideoCore GPU des Raspberry Pis).

Das SD-Karten Image besteht aus über 640 verschiedenen Paketen und enthält unter anderem eine Grafische Benutzeroberfläche (LXDE / XFCE) sowie ein Command Line Interface. Für Fedora ARM gibt es insgesamt über 16.000 unterschiedliche Softwarepakete die einfach und bequem über das Fedora ARM Repository installiert werden können.

Hier die Higlight von Fedora Remix:

  • Programmiersprachen: Python, Perl, Ruby, Bash
  • Versionskontrolle: git
  • Tools zur Systemadministration (grafisch sowie für die Kommandozeile)
  • Softwaremanagement über eine grafische Oberfläche oder CLI
  • SSH und Druckerdienste
  • Software: AbiWord, Gnumeric, GIMP, Firefox

Fedora Remix gibt es wie immer im Downloadbereich. Die Downloads werden wie gewohnt über das Mirrorsystem der Raspberry Pi Foundation abgewickelt.

 

Cloud Feature für Raspbmc angekündigt

Bereits Mitte Februar kündigte Sam Nazarko, der Entwickler von raspbmc, über Twitter eine Cloud-Backup-Lösung für seine Raspberry Pi Distribution an. In einem Blogartikel konkretisierte er nun seine Vorstellungen.

So soll es mit der Lösung möglich sein, die Datenbank von XBMC in der Cloud zu speichern und Sicherungen anzulegen. Dies ist vor allem für all jene interessant, die mehrere XBMC Clients betreiben. Bisher musste hier zur Synchronisation der Clients immer eine zentrale MySQL Datenbank verwendet werden oder die Mediathek auf jedem Client einzeln verwaltet werden. Dies wird zwar weiterhin möglich sein, das angekündigte Feature dürfte die Arbeit vieler jedoch deutlich erleichtern. Auch bei einer Neuinstallation des Raspberry Pis müsste so die Mediathek nicht jedes mal neu aufgebaut werden. Eine Synchronisation der Thumbnails  soll über symbolische Links mit fstab realisiert werden.

“Nice to have” wäre natürlich auch noch eine Synchronisation der getroffenen Einstellungen in XBMC / Raspbmc. Jedoch dürfte noch ein bisschen Zeit ins Land gehen, bis diese Features auch implementiert werden. Zuerst einmal müssen die Grundlagen hierzu geschaffen werden indem raspbmc für die Modelle A und B fertiggestellt wird.

Raspbmc Status Update

Nach dem es um Raspbmc in letzer Zeit recht ruhig war, hat Sam gestern in einem längeren Blogpost über Neuigkeiten rund um Raspbmc informiert. Zuerst zum aktuellen Stand des Projekts. Der Installationsmechanismus sowie die RAMDISTRIBUTION wurden fertiggestellt. Zur Dokumentation des Projekts hat Sam ein Wiki eingerichtet, in dem über die technischen Details informiert wird. Aktuell muss dort zwar noch einiges angepasst werden, dennoch ist dies ein wichtiger Schritt. Dadurch erhalten alle Interessierten einen tiefen Einblick in das Projekt und können so später unterstützend bei auftretenden Problemen eingreifen.

Raspbmc sollte ursprünglich nur das B Modell des Raspberry Pis unterstützen. Nachdem jedoch jetzt ein Speicherupgrade für das Modell A angekündigt wurde, wird Raspbmc auch offiziell das Modell A unterstützen. Während das Modell B Liveupdates über das Internet erhalten wird, muss für das Modell A eine Möglichkeit geschaffen werden, Raspbmc über einen USB-Stick zu aktualisieren.

Auch über die Verteilung der Distribution hat sich Sam schon Gedanken gemacht. Nach dem Ansturm, der bei der Veröffentlichung des Raspberry Pis zu sehen war, dürfte die Nachfrage nach Raspbmc ebenfalls sehr groß sein. Für das Hosting von Blog, Wiki und Nightly Builds wird raspbmc.com demnächst einen eigenen Server anschaffen. Zur Deckung der laufenden Kosten ruft Sam derzeit zu Spenden auf. Außerdem soll ähnlich zu Verteilung der anderen Raspberry Pi Distributionen ein eigenes Mirrorsystem aufgebaut werden, welches auch Liveupdates zur Verfügung stellt. Es war auch bereits im Gespräch, Raspbmc über die Mirrorplattform der Raspberry Pi Foundation zu verteilen. Diese würde jedoch keine Möglichkeit für Liveupdates bieten.

Für alle, die bereits einen Raspberry Pi der ersten Stunde erhalten haben, möchte Sam außerdem zeitnah eine erste Beta zum Testen zur Verfügung stellen. Nähere Informationen gibt über Twitter. Dort twittert Sam auch regelmäßig kleinere Statusupdates zur aktuellen Entwicklung.

Arch Linux ARM zum Download verfügbar

Arch Linux ARM ist seit gestern Abend für den Raspberry Pi zum Download verfügbar. Ein großer Dank geht an Dave, der in den letzten Wochen und Monaten hart an diesem Projekt gearbeitet hat.

Arch Linux ARM basiert auf Arch Linux und hat das Ziel der Einfachheit und die volle Kontrolle durch den Benutzer. Es basiert auf einer einfachen Grundstruktur und bietet die Möglichkeit, das System nach den eigenen Bedürfnissen optimal anzupassen. Aus diesem Grund ist diese Distribution nicht zwingend für Linuxeinsteiger geeignet. So wird Arch Linux zum Beispiel ohne grafische Oberfläche ausgeliefert. Diese kann jedoch einfach nachinstalliert werden.

Die Linux Distribution bietet außerdem einen einfachen Updatemechanismus, der es möglich macht, Arch Linux ARM täglich mit kleinen Updates zu versorgen, statt mit einem großen nach mehreren Monaten