November Update Raspbmc ist verfügbar

Mit etwas Verspätung ist das November Update für Raspbmc heute veröffentlicht worden. Raspbmc ist neben OpenElec die weitverbreitetste XBMC Distribution für den Raspberry Pi und bringt so ganz einfach Filme und TV-Serien auf den heimischen TV.raspbmc-xbmc-fuer-den-raspberry-piDie Hauptänderungen in der neusten Version sind:

  • Probleme mit korrupten SD Karten wurden komplett gefixt
  • Unterstützung für USB Soundkarten
  • Airplay Streaming für iOS7 Geräte
  • Eigener Webbrowser für Raspbmc
  • alle weiteren Details gibt es am Ende des Beitrags

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Raspbmc: Neue Website, Forum & Merchandising

Still und heimlich wurde der Raspbmc Webseite in den letzten Tagen ein neues Design verpasst. Die Seite erstrahlt jetzt in rot und grün – ganz passend zum offiziellen Raspbmc Logo. Entworfen und umgesetzt wurde das ganze von Dan Burke.

Außerdem möchten wir auf diesem Weg auch noch einmal auf das offizielle Raspbmc Forum hinweisen. Dort wird Sam bei Fehlern und Problemen Rspbmc User unterstützen. Er bittet jedoch Feature Requests und ähnliches bis zum offiziellen Start zu unterlassen.

Wer Raspbmc unterstützen möchte, kann jetzt auch eines der Raspbmc T-Shirts bestellen. 10% jedes verkauften T-Shirt kommen den Entwicklungskosten von Raspbmc zu gute.

Raspbmc Nightly Builds verfügbar

Mit dem gestrigen Projektupdate veröffentlichte Sam das erste Nightly Build für Raspbmc. Raspbmc ist eine kleine Linux Distribution, die XBMC (einen der bekanntesten Media Center) auf den Raspberry Pi bringt. Informationen zum ersten Nightly Build wurden im dazugehörigen Wiki zusammengestellt. Die knapp 210 MByte große Distribution ist hier zum Download verfügbar.

Im nächsten Schritt soll Raspbmc jetzt der letzte Feinschliff verpasst werden. So muss beispielsweise das Updatesystem noch fertiggestellt und das CDN aufgebaut werden. Wer Sam unterstützen und einen CDN Mirror zur Verfügung stellen möchte, kann mit ihm Kontakt aufnehmen. Die Konfiguration von Raspbmc wird über ein Python Addon für XBMC realisiert werden, sodass keine Kommandozeilen-Erfahrung nötig ist.

Cloud Feature für Raspbmc angekündigt

Bereits Mitte Februar kündigte Sam Nazarko, der Entwickler von raspbmc, über Twitter eine Cloud-Backup-Lösung für seine Raspberry Pi Distribution an. In einem Blogartikel konkretisierte er nun seine Vorstellungen.

So soll es mit der Lösung möglich sein, die Datenbank von XBMC in der Cloud zu speichern und Sicherungen anzulegen. Dies ist vor allem für all jene interessant, die mehrere XBMC Clients betreiben. Bisher musste hier zur Synchronisation der Clients immer eine zentrale MySQL Datenbank verwendet werden oder die Mediathek auf jedem Client einzeln verwaltet werden. Dies wird zwar weiterhin möglich sein, das angekündigte Feature dürfte die Arbeit vieler jedoch deutlich erleichtern. Auch bei einer Neuinstallation des Raspberry Pis müsste so die Mediathek nicht jedes mal neu aufgebaut werden. Eine Synchronisation der Thumbnails  soll über symbolische Links mit fstab realisiert werden.

“Nice to have” wäre natürlich auch noch eine Synchronisation der getroffenen Einstellungen in XBMC / Raspbmc. Jedoch dürfte noch ein bisschen Zeit ins Land gehen, bis diese Features auch implementiert werden. Zuerst einmal müssen die Grundlagen hierzu geschaffen werden indem raspbmc für die Modelle A und B fertiggestellt wird.

Raspbmc Status Update

Nach dem es um Raspbmc in letzer Zeit recht ruhig war, hat Sam gestern in einem längeren Blogpost über Neuigkeiten rund um Raspbmc informiert. Zuerst zum aktuellen Stand des Projekts. Der Installationsmechanismus sowie die RAMDISTRIBUTION wurden fertiggestellt. Zur Dokumentation des Projekts hat Sam ein Wiki eingerichtet, in dem über die technischen Details informiert wird. Aktuell muss dort zwar noch einiges angepasst werden, dennoch ist dies ein wichtiger Schritt. Dadurch erhalten alle Interessierten einen tiefen Einblick in das Projekt und können so später unterstützend bei auftretenden Problemen eingreifen.

Raspbmc sollte ursprünglich nur das B Modell des Raspberry Pis unterstützen. Nachdem jedoch jetzt ein Speicherupgrade für das Modell A angekündigt wurde, wird Raspbmc auch offiziell das Modell A unterstützen. Während das Modell B Liveupdates über das Internet erhalten wird, muss für das Modell A eine Möglichkeit geschaffen werden, Raspbmc über einen USB-Stick zu aktualisieren.

Auch über die Verteilung der Distribution hat sich Sam schon Gedanken gemacht. Nach dem Ansturm, der bei der Veröffentlichung des Raspberry Pis zu sehen war, dürfte die Nachfrage nach Raspbmc ebenfalls sehr groß sein. Für das Hosting von Blog, Wiki und Nightly Builds wird raspbmc.com demnächst einen eigenen Server anschaffen. Zur Deckung der laufenden Kosten ruft Sam derzeit zu Spenden auf. Außerdem soll ähnlich zu Verteilung der anderen Raspberry Pi Distributionen ein eigenes Mirrorsystem aufgebaut werden, welches auch Liveupdates zur Verfügung stellt. Es war auch bereits im Gespräch, Raspbmc über die Mirrorplattform der Raspberry Pi Foundation zu verteilen. Diese würde jedoch keine Möglichkeit für Liveupdates bieten.

Für alle, die bereits einen Raspberry Pi der ersten Stunde erhalten haben, möchte Sam außerdem zeitnah eine erste Beta zum Testen zur Verfügung stellen. Nähere Informationen gibt über Twitter. Dort twittert Sam auch regelmäßig kleinere Statusupdates zur aktuellen Entwicklung.

Einsatzmöglichkeiten für den Raspberry Pi

Die ursprüngliche Intention des Raspberry Pis war es, Schülern und Studenten möglichst kostengünstig Zugang zu einem “PC” zu verschaffen, an dem sie das Programmieren lernen können. Mit einem Preis von 35 Dollar für das Topmodell, kann man diese Ziel als erreicht ansehen.

Durch den niedrigen Preis und die attraktive Hardware  hat sich eine großes Fancommunity rund um den Raspberry Pi gebildet, wodurch eine Vielzahl an neuen Einsatzmöglichkeiten entstehen. Als Gedankenanstoß seinen hier mal einige  Möglichkeiten genannt, wie der Raspberry Pi eingesetzt werden könnte.

Desktop PC

Mit Hilfe einer USB Maus & Tastatur sowie eines HDMI-fähigen Monitors lässt sich der Raspberry Pi hervorragend für einfache Desktopaufgaben nutzen. So kann man in z.B. als Surfstation fürs Wohnzimmer oder ähnliches nutzen. Bei anspruchsvolleren Aufgaben dürfte das Board jedoch schnell an seine Grenzen kommen, denn die maximal 256 MByte RAM  dürfte recht bald ausgeschöpft sein.

Homeserver

Auch wenn der Raspberry Pi über keine SATA Ports verfügt, kann er trotzdem als kleiner Homeserver genutzt werden. Mit einem Verbrauch von nicht einmal 5 Watt ist er für eine solche Aufgabe geradezu prädestiniert. Den fehlenden Speicher kann man per USB nachrüsten*. Eine Übertragungsrate von 20-30 MByte/s ist zwar nicht Highspeed, für die meisten Heimanwendungen jedoch mehr als ausreichend. Und günstiger und flexibler als jedes NAS ist diese Lösung auch. Auch Aufgaben als Downloadserver oder als kleiner, lokaler Webserver kann der Raspberry Pi problemlos übernehmen.

Dropbox Alternative

Alle Cloud-Fanatiker können ihren Homeserver dann auch noch um ihre ganz persönliche Cloud erweitern – und das ganze ohne lästige Datenschutzprobleme. Dies lässt sich mit Hilfe von OwnCloud realisieren, Grundlage hierfür ist ein einfacher Webserver. Wer seine lokale Cloud auch von extern Nutzen möchte, sollte jedoch auf eine schnelle Anbindung achten, denn mit einem DSL 2.000 Anschluss ist der Spaß hier schnell vorbei.

Firewall / Router / Proxy / …

Die Idee, aus den Raspberry Pi eine Firewall, einen Router oder einen Proxy zu machen scheitert eigentlich schon daran, dass das Board lediglich über einen Netzwerkanschluss verfügt. Sollten sich jedoch pfiffige Bastler finden, die einen Treiber für eine USB-Netzwerkschnittstelle* portieren, so könnte das ganze vielleicht doch noch etwas werden. Eine Firewalllösung für ARM Plattformen würde in jedem Fall schon einmal zur Verfügung stehen.

Musik Streaming Client

Ein weiterer möglicher Einsatzzweck des Raspberry Pis könnte ein Musik Streaming Client sein. Ergänzt um eine USB-WLAN-Stick wäre das Board sogar noch recht mobil. Die Steuerung könnte über das Smartphone erfolgen.

 Media Center / HTPC 

Trotz seines günstigen Preises ist es möglich, mit dem Raspberry Pi Full HD Videos (H.264) abzuspielen. Einem Einsatz als Media Center steht als nichts mehr im Wege. Auch die Verbindung zum TV ist Dank HDMI-Anschluss kein Problem. Außerdem dürfen wir uns über eine Portierung des bekannten Media Centers XBMC auf den Raspberry Pi freuen. Mehr zum Thema gibt es unter dem Stichwort Raspbmc.

 

Weitere Einsatzmöglichkeiten dürfen gerne in den Kommentaren vermerkt werden. Sie werden dann im Artikel entsprechend ergänzt.

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XBMC für den Raspberry Pi – Die Raspbmc Features

Bereits seit längerem ist eine erste Featureliste für Raspbmc aufgetaucht. Diese möchte ich nun nachreichen.

Die bisher angekündigten Hauptfeatures sind folgende:

  • Custom Linux Distribution
  • Auto-Updates für die Software
  • Installer mit grafischer Overfläche für Windows, Linux und Mac OS X
  • PVR / AirTunes / AirPlay / Spotify Integration
  • Möglichkeit, einen Desktop sowie einen Browser nachzuinstallieren
  • AFP, NFS und SMB (Windows Freigaben) Unterstützung
  • Installation von Nightly Builds, Audio Konfiguration und Update Management
  • Server Modus (unterstützt MySQL Datenbanken und Thumbnail-Sharing) – besonders wichtig bei mehreren XBMC Installationen
  • 1080p Unterstützung
  • kostenlos

Der Entwickler des ganzen, Sam Nazarko, hat unter anderem auch schon die Linux Distribution Crystalbuntu für den AppleTV 1 entwickelt. Wir wollen hoffen, dass Raspbmc ebenso erfolgreich wird.

via

Raspbmc: XBMC für den Raspberry Pi

Für den Raspberry Pi gibt es bereits vor Veröffentlichung eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Eine davon ist es, den Raspberry Pi als Media Center einzusetzen. Dank HDMI Ausgang und der Möglichkeit 1080p (Full HD) Inhalte wiederzugeben, ist er für diese Aufgabe wie geschaffen. Aller bisher vorhandenen Lösungen sind deutlich teurer als die 35$, die der Raspberry Pi kosten wird.

Vor geraumer Zeit wurde angekündigt, dass eine Distribution für den Raspberry Pi geplant ist, auf der das Media Center XBMC laufen wird. Die Portierung von XBMC auf die ARM Plattform übernimmt Sam Nazarko, der Infos rund um das Projekt unter www.raspbmc.com veröffentlicht / dokumentiert.

Etwas schade ist, dass Raspbmc keine offzielle Portierung des offiziellen XBMC-Teams ist. Es bleibt also abzuwarten in wieweit das Projekt auch vollständig realisiert wird. Hier das Statement des XBMC Teams:

Thanks for the enthusiasm regarding XBMC on the pi! Though, please be
aware the XBMC team is not involved with Raspbmc (it came as news to
most of us). Obviously we appreciate the help and wish them the best,
but we don’t want anyone to be confused about who’s doing what. The
XBMC team works on the application, then projects like OpenElec,
CrystalBuntu, Raspbmc package them up into various distributions. It’s
all one big happy ecosystem, but different groups of devs can
obviously only support certain things.

Would appreciate if you could change the first sentence and title to
clarify that XBMC team will be working to improve the experience on
the rPi, and that various distros like raspbmc will give you choices
for how to deploy it, but we’re not the same organizations.

Aktuell ist die Projektseite raspbmc.com übrigens down. Wollen wir hoffen, dass dies kein schlechtes Zeichen für das Projekt ist und Sam momentan lediglich mit Serverproblemen zu kämpfen hat.

Zum Originalartikel gehts hier